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Italien / Städtereisen

Ganz große Oper am Fuße des Ätna: 13 Reisetipps für Catania

italien sizilien catania regenschirmgasse 4 |

Meine Erinnerungen an Catania waren unerfreulich. Vor einer Ewigkeit war ich nach dem Abitur auf Interrail-Tour dort gestrandet und nach nur einer Nacht aus der düsteren, lavaschwarzen Stadt mit ihren grapschenden Männern geflohen. Auf unserem großen Italien-Roadtrip, aus Kalabrien kommend, bekam Catania eine zweite Chance. Vieles von dem, was ich in schlechter Erinnerung hatte, bestätigte sich. Die Stadt ist schmuddelig, stellenweise ganz schön heruntergekommen, und an manchen Straßenecken türmt sich der Müll. Auch die Zahl der klassischen Sehenswürdigkeiten ist überschaubar – nach einem halben Tag hatten wir die Empfehlungen aus dem Reiseführer abgearbeitet. Und trotzdem: Nach zwei Tagen war ich schockverliebt in Catania.

Vielleicht waren es gerade die Widersprüche, die beeindruckten: prächtiger Barock und bröckelnde Fassaden, schwarzer Lavastein und weißer Marmor, eleganten Palazzi und ein chaotisches Straßenleben. Catania ist laut, rau und ungeschminkt – eine Stadt, die sich ihren Besuchern nicht anbiedert. Und gerade deshalb unwiderstehlich. Dazu kommt die spektakuläre Lage am Fuß des Ätna, dessen Launen jüngst im August 2026 für die Schließung des Flughafens sorgten. Die Nähe zum Vulkan macht Catania aber auch zum idealen Ausgangspunkt für Vulkantouren am Ätna. Hier sind meine Reisetipps für Catania – inklusive eines Ausflugs nach Taormina.

Meine Top 13 Reisetipps für Catania

Klassische Sehenswürdigkeiten, Stadtviertel, Touren, Lokale und mehr, die die Stadt ausmachen.

1 Eine Stadtführung in Catania machen

In einer neuen Stadt buche ich immer eine Stadtführung, um mir von einem Einheimischen die besten Ecken zeigen zu lassen und ein Gefühl für die Stadt zu bekommen. In Catania hast du die Wahl zwischen Klassiker und Food Tour:

  • Der klassische Rundgang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Zur Buchung
  • Der Hit ist aber die Food Tour, die eine klassische Stadtführung mit einem Street-Food-Tasting verbindet. Zur Buchung*

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2 Kathedrale und Elefantenbrunnen besuchen

Catania wurde auf unruhiger Erde erbaut und immer mal wieder in Schutt und Asche gelegt: Dem Vulkanausbruch 1669 folgte ein verheerendes Erdbeben 1693. Nicht verwunderlich, dass man die Stadt mit dem Material wieder aufbaute, das reichlich vorhanden war – Lava. So wurde die größte Stadt im Osten Siziliens zur „schwarzen Stadt“. Lavaschwarz ist auch der Elefant aus Lavagestein vom Ätna, der der Fontana dell’Elefante (Elefantenbrunnen) den Namen gab. Er steht – mit einem Obelisken aus Granit auf seinem Rücken – auf der Piazza del Duomo.

Platz mit Brunnen und Elefantenskulptur
Domplatz mit Fontana dell’Elefante

Der Duomo, die Kathedrale Sant’Agata, dominiert den Platz – benannt nach der Märtyrerin, der man die Brüste abschnitt. Eine Stadtheilige, die irgendwie zur Stadt passt. Innen ist die barocke Kirche schlicht und würdevoll. Ich habe es geliebt, auf der Piazza del Duomo zu frühstücken. Früh am Morgen, wenn nur die Einheimischen unterwegs waren und die Stadt langsam erwachte.

Die heilige Agata (ca. 225–250 nach Christus) entstammte einer Adelsfamilie in Catania und weihte ihr Leben früh Gott. Deshalb schlug sie den Heiratsantrag des römische Statthalter Quintianus aus. Der verschmähte Liebhaber ließ Agata foltern und ihre Brüste amputieren. Sie erlag ihren Verletzungen. Heute ist sie eine viel beschäftigte Heilige – zuständig für Hilfe bei Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Außerdem ist sie Schutzpatronin der Feuerwehren und steht Frauen bei Brusterkrankungen bei.

3 Den Ausblick von der Badia di Sant’Agata genießen

Gegenüber der Kathedrale liegt der Eingang zur Badia di Sant’Agata, ein Beispiel für den sizilianischen Spätbarock in Catania aus der Zeit nach dem verheerenden Erdbeben von 1693. Die Kirche gehörte zu einem Benediktinerinnenkloster und die Ordensdamen konnten vom Dach das Geschehen in der Stadt beobachten . Heute der Top-Aussichtspunkt für Besucher im Zentrum der Stadt. Über eine enge Wendeltreppe steigst du noch oben, wo sich der Blick in zwei Richtungen öffnet: Auf der einen Seite liegt der Hafen, auf der anderen ragt der Ätna über der Stadt auf, der isch allerdings öfter mal in Wolken hüllt.

4 Durch die barocke Innenstadt schlendern

Vom Domplatz läufst du auf der Via Etna, der Flaniermeile der Stadt, die tatsächlich an klaren Tagen durch die Häuserchluchten den Blick auf den Berg freigibt, in Richtung Ätna. Die Stadtväter oder -mütter, die die Straße zur Fußgängerzone machten, waren mutig im autoverrückten Italien. Ein großer Gewinn! Unterwegs passierst du zwangsläufig die Piazza dell’Università, den zweiten großen Platz im Zentrum Catanias mit dem barocken Palazzo dell’Università. Nur wenige Schritte entfernt liegt die Basilica della Collegiata, ein prächtiges Beispiel des Spätbarocks in Catania.

Mehr Barock findest du in der Parallellstraße Via Crociferi mit gleich mehreren imposanten Barockkirchen. Zurück zur Via Etnea: Eine richtig tolle Einkaufsstraße ist sie sicher nicht, auch kulinarisch bietet sie keine Höhepunkte. Und dennoch ist die sie ein Erlebnis – vor allem an Wochenenden und abends, wenn gefühlt halb Catania hier unterwegs ist.

5 Den Händlern am Fischmarkt zuschauen

Laut, schmuddelig, authentisch. Catanias Fischmarkt (La pescheria) ist immer noch ein Ereignis. Er liegt nur einen Hüpfer von der Kathedrale entfernt und ist fest in Männerhand. Täglich außer sonntags wird gegen 8 Uhr aufgebaut (Ich war zu früh da!). Dann schleichen die ersten Kunden um die Stände, um ihr Abendessen auszusuchen: Muscheln, Oktopusse, Schwertfische … Je mehr Kunden strömen, desto lauter preisen die Fischverkäufer ihre Waren an. Nebenbei wird gehackt und gebrutzelt. Denn du kannst auch ein paar Snacks probieren. Am frühen Nachmittag packt man wieder zusammen.

Fische an einem Stand auf dem Fischmarkt
Fischmarkt und Müllberge in den Seitenstraße

In den Nebenstraßen des Fischmarkts werden die Stände der Gemüsehändler aufgebaut, und vor allem in der Via Pardo die Stände der Metzger. Für Vegetarier kein Vergnügen, denn hier liegen und hängen Schafsköpfe neben Rinderhälften und Innereien. Unter den bunten Regenschirmen, wo am Abend das Nachleben tobt.

6 Street Food à la Catania probieren

  • Arancini Die gefüllten und frittierten Reisbällchen waren früher ein ein klassisches Resteessen für übrig gebliebenen Risotto. Heute das beliebteste sizilianische Street Food, das du an jeder Straßenecke bekommst. In Form und Farbe erinnern sie im Westen Siziliens an kleine Orangen (Arancini), was für den Namen sorgte. In Catania sehen sie aber meist aus wie kleine Vulkankegel (der Ätna lässt grüßen!). Die klassische Füllung ist Ragù (Hackfleischsauce), aber inzwischen gibt es viele Varianten mit Fisch- oder Gemüsefüllung. Oder – wie könnte es auf Sizilien anders sein – mit Pistazienfüllung.
  • Cipollina Blätterteiggebäck mit karamellisierten Zwiebeln, Tomatensauce, Mozzarella und Schinken. Ein Klassiker (nicht nur) zum Frühstück.
  • Polpette di Cavallo: Fleischbällchen mit Pferdefleisch in der Via Plebiscito. Beliebter Snack am Abend. Ab 20 Uhr werden mit viel Spektakel die Grills angeheizt.

Gastro-Tipp: Die angesagte Adresse für Street Food (nicht nur mit Fisch) ist Scirocco Sicilian Fish Lab (Piazza Alonzo di Benedetto 7) direkt am Fischmarkt. Hier steht man Schlange für die Tapas, die ausgezeichnet sind, aber auch Touristenpreise haben. Die Klassiker: Fritto Misto (gemischter frittierter Fisch und Meeresfrüchte), Oktopus mit Olivenöl und Zitrone mariniert, Polpette di pesce (Fischfrikadellen), Sarde a Beccafico (gefüllte Sardinen). Sehr erfrischend: Fenchel-Orangen-Salat mit Bacalau.

7 Die Abendstimmung in den Gassen genießen

Auch Catania hat seine Regenschirmgasse. Wo morgens die Metzger und Käsehändler ihre Waren anbieten, werden bei Anbruch der Dunkelheit Tische aufgebaut. Dann sind die Straßen rund um den Fischmarkt, vor allem in der Via Gisira, der perfekte Ort für einen Aperitivo mit Leutegucken.

Regenschirmgasse mit Lokalen unter bunten Markisen
Catania Regenschirmgasse

Und danach einfach treiben lassen und nicht in Touristenfallen tappen. Stattdessen einfach mal dort einkehren, wo die Einheimischen sitzen, auch wenn das Ambiente nicht ganz so schick ist. Meist ist die Küche einfach, aber gut.

Gastro-Tipp: In der Wine Bar Razmataz (Via Montesano, 17-19) mischen sich Einheimische und Besucher. Man sitzt nett und schattig, die Küche ist beste Hausmannskost, und die Inselweine schmecken köstlich. Der Klassiker: Pasta alla Norma, das wohl berühmteste Gericht aus Catania.

Weinbar mit vielen Gästen auf der Terrasse
Gute Adresse fürs Abendessen: Wine Bar Razmataz

8 Im Römischen Theater von Catania vorbeischauen

Anders als das Pendant in Taormina versteckt sich das Römische Theater von Catania (2. Jahrhundert nach Christus), das einst 5.000 Zuschauer fasste, mitten im Häusermeer der Innenstadt. In der Via Vittorio Emanuele II, 266 liegt es hinter einer unscheinbaren Hausfassade. Bestens erhalten sind die Zuschauertribüne, Bühne und unterirdische Gänge. 

Römisches Theater mitten im Häusermeer
Das Römische Theater im Häusermeer der Stadt

9 Castello Ursino und Piazza dei Libri besuchen

Etwas abseits vom Rummel der Via Etnea liegt das Castello Ursino, die mittelalterliche Burganlage aus dem 13. Jahrhundert, die anders als die meisten anderen Gebäude der Stadt den großen Ausbruch des Ätna im 17. Jahrhundert überlebte. Untergebracht ist in der Burg heute das Städtische Museum.

Kastell mit wuchtigen grauen Mauern mitten in der Stadt
Eines der wenigen Relikte des Mittelalters: Castello Ursino

Spannender als die Burg fand ich das Viertel Plebiscito ringsum, deren Herzstück die Piazza Federico II di Svevia ist. Kinder spielten Fußball und brausten mit ihren Skateboards und Fahrrädern herum, während Eltern und Großeltern plaudernd vor Chioskos und in Bars saßen. Auch eine Reihe netter Restaurants gibt es hier. Mitten auf dem Platz eine Insel der Kultur: Piazza dei Libri, eine Open-Air-Bibliothek, in der sich jeder bedienen kann. Eine liebenswerte und lebenswerte Ecke Alt-Catanias.

10 Oper an der Plaza Bellini erleben

Das Herz der Piazza Bellini ist das Teatro Massimo Bellini, das Opernhaus der Stadt. Benannt nach dem Opernkomponisten Vincenzo Bellini, der in Catania geboren wurde. Das Teatro wurde 1890 mit Bellinis Norma eröffnet. Die berühmte Pasta alla Norma soll nach der Oper benannt worden sein – als Hommage an den berühmtesten Sohn der Stadt. Klar, dass sie sich das Nudelgericht mit Auberginen, Tomaten und Ricotta auf vielen Speisekarten findet.

Kultur-Tipp: Außerhalb der Sommerpause kannst du Opernkarten ergattern (Programm und Verkauf), und tagsüber kannst du das Theater auch besichtigen.

Gastro-Tipp: Das Caffè Opera direkt am Platz ist bekannt für sizilianische Süßigkeiten wie Granita mit Brioche, aber auch eine gute Adresse für den Aperitivo.

Reisetipps für Catania: Platz mit Brunnen im Vordergrund und Opernhaus im Hintergrund
Das Opernhaus, benannt nach dem Opernkomponisten aus Catania – Vincenzo Bellini

11 Durchs Viertel San Berillo schlendern

Das ehemalige Rotlichtviertel San Berillo , das du am besten von der Piazza Stesicoro aus erkundest, ist heute Kreativviertel. Eine Ecke der Stadt, in der sich seit Jahren einiges tut. Dunkle, heruntergekommene Gassen wurden im Rahmen eines Stadterneuerungsprojekts von lokalen Künstlern mit Murals, Pflanzen und Objekten liebevoll gestaltet. Mein Eindruck war zwiespältig: Das Improvisierte, das noch den Charme des Viertels ausmacht, scheint nach und nach den Abrissbirnen zu weichen.


Tatsächlich gibt es ehrgeizige Pläne, die von üppigen Fördergelder aus dem europäischen Wiederaufbaufonds (PNRR) unterstützt werden. San Berillo soll durch eine grüne Rambla direkt mit der Küste verbunden werden, und die baufälligen Altbauten sollten durch schicke Häuser mit Dachgärten ersetzt werden. Also wieder so ein Viertel in der Gentrifizierung, in dem Besserverdiener einziehen? Angeblich nicht. Das Viertel soll seine multiethnische Identität wahren und ein neues Leben als Handwerkerquartier bekommen.

12 Sizilianische Süßigkeiten probieren

  • Natürlich können die Sizilianer Gelato, ausgerechnet in Catania habe ich kein Eis probiert, kann deshalb keine Eisdiele empfehlen. Was die Sorten betrifft – Pistazie ist natürlich gesetzt, genauso wie Mandel oder Haselnuss. Wenn du es frischer magst: Maulbeere gehört zu den lokalen Besonderheiten, aber auch Limone geht natürlich immer.
  • Granite con Brioche essen die Sizilianer besonders gern zum Frühstück. Die Grundzutaten für Granita sind Wasser, Zucker und Früchte oder Säfte – wie bei einem Sorbet. Aber ein Granita ist meist grobkörniger. Mit dem Brioche wird daraus eine Mahlzeit. Mir war die Süßspeise oft zu wässrig, weshalb mir die Varianten mit Sahne besser schmeckten, die natürlich entsprechend reichhaltiger sind.
  • Cannoli: Ein Cannolo ist eine knusprige Teigrolle (ausgebacken in Öl oder Butterschmalz), die mit Ricotta, Schokoladen- oder Pistaziencreme gefüllt ist. Wenn es richtig üppig sein soll, werden sie mit Pistazien oder kandierten Früchten garniert. Wichtig: Wie die Granite sollten auch Cannoli frisch zubereitet sein. Ersetzt eine Hauptmahlzeit.
  • Cassatelle di Sant’Agata findest du in den Auslagen vieler Konditoreien Siziliens. Schokotörtchen, gefüllt mit mit Ricotta und kandierten Früchten, in der Form einer weiblichen Brust. Sie erinnern an das Martyrium der Stadtheiligen Agata, der man die Brüste amputierte.
  • Sizilianisches Nougat mit Pistazien

Tipp: Eine Traditionsadresse zum Durchprobieren der süßen Sünden: In der Pasticceria Savia (Via Etnea, 300/302/304) am Giardino Bellini werden seit 1897 Cannoli und Granite verkauft, aber auch ein paar herzhafte Snacks wie Arancini.

13 An einem Chiosco einkehren

Chioscos gibt es in Catania in allen Vierteln. Sie sind Nachbarschaftstreffpunkte, an denen man gemeinsam einen Kaffee, einen frisch gepressten Orangensaft, einen Snack oder einen Seltz genießt. Das ist Sprudelwasser mit Limone und einer Prise Salz – die perfekte Erfrischung an heißen Tagen. Am besten gefiel mir der Kiosk mit Fernsehschirm am Rande der Pescheria, wo die Nachbarschaft gemeinsam Fußball schaute. Öffentliches Wohnzimmer halt.

Ausflug nach Taormina

Taormina hatte ich im Gegensatz zu Catania als ein Stadtjuwel in Erinnerung. Den zweiten Besuch nach mehreren Jahrzehnten habe ich deutlich weniger genossen. Es war auch Anfang Oktober noch unvorstellbar voll, Massen schoben sich durch die Flaniermeile Corso Umberto und die zugegebenermaßen postkartenhübschen Gassen. Aufatmen konnten wir auf der berühmten Piazza IX Aprile mit Bodenplatten im Schachbrettmuster, gesäumt von Palazzi und Kirchen. Aber eine Stadt, die nur noch Kulisse fürs Touristenleben ist, finde ich letztlich langweilig.

Die Top-Sehenswürdigkeit Taorminas ist zweifellos das Antike Theater, das schon Goethe faszinierte. Am attraktivsten, wenn sich die schneebedeckte Kuppe des Ätna in der Lücke der Theaterrückwand schiebt. Bei unserem Besuch hüllte sich der Vulkan schüchtern in Wolken.

Römisches Theater mit Blick zum Vesuv
Das Römische Theater mit Blick auf den Ätna

Die besonderen Versuchungen Taormina sind kulinarischer Art:

  • Bei Novè gibt es überaus köstliche Pistazienprodukte – Törtchen, Cannelloni, Pralinés, Pistaziencreme natürlich. Vieles auch zum Mitnehmen.
  • Schlange stehen die Besucher für das legendäre Granita in der Bam Bar (Via di Giovanni 45). Haben wir auch gemacht. Löffel für Löffel häuft man hier die eisige Süße, die auf der Zunge zergeht, auf ein Brioche. Unter diversen Geschmacksrichtungen entschieden wir uns für Erdbeere mit Sahne, was tatsächlich wunderbar schmeckte.

Wie kommst du von Catania nach Taormina?

  • Am besten fährst du mit dem Zug nach Taormina. Von Catania Centrale fahren regelmäßig Züge in rund 35 Minuten nach Taormina-Giardini. Weiter kommst du mit Bus oder Taxi ins Zentrum.
  • Komplizierter ist es mit dem PKW. Das Parken ist schwierig, denn du brauchst Glück, um einen Parkplatz in einem der drei Parkhäuser zu ergattern. Von dort gehen regelmäßig Shuttlebusse in die Innenstadt.  

Reisetipps für Catania

Wie viel Zeit für Catania einplanen?

Um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Catania zu sehen, reicht ein voller Tag prima. Alles liegt nah beieinander und ist zu Fuß erreichbar. Wenn du wie wir Catania als Basis für Ausflüge nutzt und dich gern auch einfach mal treiben lässt, solltest du entsprechend mehr Zeit einplanen.

Übernachten in Catania

Catania hat ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, und es gibt viele nette Pensionen in der Altstadt. Sehr nett, zentral und komfortabel ist beispielsweise Corte dei Medici*. Ein bisschen teurer, aber sehr luxuriös: Il Leone Blu* oder die Taga Suites*.

Wie sicher ist Catania?

Taschendiebstähle gibt es in Catania wie in anderen belebten Städten. Wir haben uns jedoch absolut sicher gefühlt. Dass du niemanden in Versuchung führen solltest, versteht sich von selbst. Das Auto haben wir wie überall in Italien auf einem bewachten Parkplatz abgestellt.

Wo kann ich mein Auto in Catania parken?

Unsere Erfahrung mit Altstädten in Süditalien: Rund um das historische Zentrum liegt die ZTL-Zonen, eine verkehrsberuhigte Zone, die du nicht befahren darfst. So hast du zwei Möglichkeiten: Entweder suchst du ein Quartier außerhalb der Altstadt, aber mit Parkplatz. Oder du entscheidest dich, mitten im Geschehen zu wohnen, aber dafür einen Stellplatz auf einem bewachten Parkplatz außerhalb zu buchen. Der Nachteil ist dann, dass du das Gepäck durch die Stadt schleppen musst. Wir haben es mal so und mal so gehandhabt. In Catania wollten wir mittendrin sein, also haben wir geschleppt beziehungsweise gerollt. Der Tipp zum geeigneten Parkplatz kam von unserer Unterkunft.

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Hallo, ich bin Elke. Schon als kleines Mädchen immer mit dem Finger auf der Landkarte unterwegs. Als Reisejournalistin, Reisebuchautorin und Reiseleiterin heute Berufsreisende. Mit viel Know-how zu Asien und Neuseeland, aber auch leidenschaftlich gern vor der Münchner Haustür – in Oberbayern oder im Allgäu – unterwegs. Am liebsten mit Wanderstiefeln oder mit dem Fahrrad. Auch wenn ich schon einiges von der Welt gesehen habe – die Entdeckerlust ist immer noch endlos. Wo ich mich aktuell herumtreibe, erfahrt ihr auf meinem Insta-Profil.

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